Glyphosateinsatz nach Zwischenfrucht vor Maisaussaat


 

Auf einem Schlag in Hanglage haben wir jetzt vorm Maislegen Glyphosat eingesetzt. Die Zwischenfrucht, in diesem Fall Gelbsenf, war zwar gut abgefroren, aber aufgrund eines Hagelschadens im Vorjahr stand an einigen Stellen der Auflaufweizen einfach zu fett. An dem Streifen, der aus Versehen nicht gespritzt worden ist, lässt sich das gut erkennen.

Nach dem Spritzen haben wir auf das Feld Gülle gefahren, diese anschließend eingearbeitet und jetzt den Mais gelegt. Aufgund der Hanglage des Schlages ist diese Vorgehensweise dem Pflügen vorzuziehen, um Erosionsschäden zu vermeiden.

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Kategorien:Uncategorized

10 Kommentare

  1. Kampagne umgesetzt, Ziel erreicht – Glyphosat für 7 Jahre zugelassen – Blog kann eingestellt werden?

  2. Liebe Schillipaeppa,
    mein Pferd ist letzten Monat an Atypischer Weidemyopathie qualvoll gestorben. Das war ganz schlimm und traurig, denn seine Muskeln wurden immer steifer, es hat am ganzen Körper gezittert und es konnte auch nicht mehr richtig schlucken und essen, weil sich wohl ein gefährliches Darmbakterum ausbreiten konnte.

    Der Arzt konnte leider gar nichts mehr machen und hatte gesagt, dass das wahrscheinlich von Glyphosat im Hafer kommt.

    Die Glyphosatrückstände im Hafer, das er immer vom Nachbarhof bekommen hatte, hatten die guten Darmbakterien bei meinem Johnny abgetötet, wie es auch hier im Artikel über die Folgen von Glyphosat für Weidetiere beschrieben steht:

    http://www.artgerecht-tier.de/kategorie/pferde/beitrag/neues-zur-atypischen-weidemyopathie.html
    Ist das denn alles falsch was da steht?

    Vielen Dank für ihre Antwort, Rosa

  3. Liebe Susanne Günther, danke schön, der Veterinär sagte auch, dass das Glyphosat auf dem Acker auch nach über einem Monat noch im Boden nachweisbar st und sich das Glyphosat und die vielen anderen Chemikalien in dem RoundUp sich im Hafer und Wasser so lange halten, so dass mein Johnny wahrscheinlich auch dadurch das Glyphosat gefressen hat, denn im Menschen ist es ja auch gefunden worden. Meine Eltern spenden auch immer etwas für den NABU und die schreiben das auch mit der Halbwertzeit https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/gentechnik/hintergrund/faqglyphosat.pdf Wie untersuchen sie denn das Futter für ihre Pferde auf Glyphosatrückstände, damit die nicht krank werden? Vielen Dank, Rosa

    • Liebe Rosa,

      ich kaufe Fertigfutter für meine Ponys und gehe davon aus, dass die Mischfutterwerke ihren Job machen und die Rohstoffe kontrollieren. Glyphosat ist nur schwach giftig. Selbst wenn Spuren davon im Futter enthalten sein sollten, ist es unwahrscheinlich, dass die Tiere davon krank werden. In manchen Mischfuttern, die ich verwende, steht in der Zutatenliste auch GVO-Soja. Das beunruhigt mich nicht wirklich. Das Jakobskreuzkraut, das ich im letzten Jahr ausgerissen habe, macht mir da eher Sorgen. Zur Einschätzung des Risikos empfehle ich Ihnen neutrale Quellen wie das Bundesinstitut für Riskobewertung (http://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zur-bewertung-des-gesundheitlichen-risikos-von-glyphosat.pdf) und keine Vereine, die ihr Geld mit Panikmache verdienen. Ausgerechnet der Nabu scheint da auch nicht sonderlich konsequent zu sein. Bis vor kurzem hat er selbst in der Pflege von Naturschutzflächen den Einsatz des Herbizids empfohlen: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Nabu-empfiehlt-Glyphosat-im-Naturschutz-2548675.html.

      Noch einmal: Falls Sie noch weitere Pferde halten, wovon ich ausgehe, weil man Pferde nicht einzeln hält, sollten Sie Ihre Weiden – inklusive der Ränder – absuchen. Auch manche Grassorten können Probleme machen. Es sind auch schon Vergiftungsfälle aufgetreten, weil Dritte Gartenabfälle auf Weiden geworfen haben. Falls Ihr Tierarzt von seiner – wie ich finde unwahrscheinlichen – Glyphosat-Theorie nicht abrückt, holen Sie sich doch eine Zweit-Meinung ein, eventuell beim zuständigen Veterinäramt.
      Gruß
      Susanne Günther

  4. Wenn der Mann von Veterinärmedizin und richtigen Diagnosen so wenig Ahnung hat, sollten Sie den Tierarzt wechseln.

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