Auch Bio-Bauern spritzen Pestizide

Auch Bio-Bauern spritzen Pestizide

Hach, was war die Aufregung wieder groß gestern im Internet und speziell in den sozialen Netzwerken. Was war passiert? Die designierte neue Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner von der CDU hatte sich zum Thema Pestizideinsatz im Ökolandbau zu Wort gemeldet. “Klöckner will Ökolandwirten konventionelle Pflanzenschutzmittel erlauben” titelte das Fachportal topagrar.com. Das löste heftige Reaktionen aus. So echauffierte sich Gerald Wehde, Pressesprecher des Anbauverbandes Bioland, gegenüber dem Bayerischen Rundfunk:

“Der Verzicht auf Pestizide sei ein Grundprinzip des Ökolandbaus, das man nicht aushebeln dürfe.

Außerdem könne kein Nationalstaat bei diesem Thema einen Alleingang machen. In ganz Europa gelte nämlich die EU-Ökoverordnung.”

Dass der Ökolandbau auf Pestizide verzichtet, ist schlicht und ergreifend falsch. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht auf seiner Website eine mehr als 120 Seiten umfassende Liste mit Pflanzenschutzmitteln, die explizit nach der von Herrn Wehde erwähnten Ökoverordnung zugelassen sind. Auch die Bioland-Richtlinien erlauben den Einsatz dieser Mittel.

Selbst Robert Habeck, grüner Noch-Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, tut so, als wüsste er davon nichts:

 

Doch was hat Julia Klöckner eigentlich genau gesagt? Die entscheidende Passage in dem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland lautet:

“Um ihre Ernte zu sichern, würden viele Ökolandwirte gerne punktuell auf konventionelle Pflanzenschutzmittel zurückgreifen. Dürfen sie aber nicht. Manchen Bauern kostet das die Existenz – und viele hält es davon ab, den Weg in den Ökolandbau zu wagen. Wir müssen Ökolandwirten in schlechten Phasen den Gebrauch konventioneller Pflanzenschutzmittel erlauben können, aber dazu bedarf es weiterer Forschung. Aber natürlich auch der Zustimmung der Branche und Verbände. Das geht nur gemeinsam.”

Julia Klöckner hat hier vermutlich den Öko-Weinbau im Sinn – schließlich war sie mal Weinkönigin. Das Jahr 2016 war für die Öko-Winzer in Deutschland sehr schwierig, weil sie witterungsbedingt mit Falschem Mehltau zu kämpfen hatten. Bis 2012 konnten sie bei dieser Krankheit zusammen mit Kupferverbindungen Kaliumphosphonat einsetzen, was bis dahin als Pflanzenstärkungsmittel galt. Inzwischen ist Kaliumphosphonat als Pflanzenschutzmittel zugelassen und steht daher den Öko-Winzern nicht mehr zur Verfügung, weil es als “chemisch-synthetisch” gilt. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW) hatte zwar in 2012 mit einem Gutachten versucht nachzuweisen, dass Kaliumphosphonat einen “naturstofflichen Charakter” hat, aber offensichtlich hat das nicht überzeugt.

Die Grünen forderten 2016 in einer Pressemitteilung eigentlich etwas ganz ähnliches wie Frau Klöckner heute:

“Solange es keine Alternativen gibt, fordern wir die Bundesregierung auf, sich bei der EU für die Prüfung einer zeitlich und mengenmäßig begrenzten Zulassung von Kalium-Phosphonat im Öko-Weinbau einzusetzen. Wir unterstützen ausdrücklich die Forderungen der Fachministerien in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.”

Ich finde: “zeitlich und mengenmäßig begrenzte Zulassung” ist so ziemlich das gleiche wie “punktuell auf konventionelle Pflanzenschutzmittel zurückgreifen”. Oder?

 

Das Foto zeigt übrigens einen kalifornischen Feldarbeiter beim Behandeln von Bio-Blumenkohl mit einer natürlichen Seifenlösung zur Bekämpfung von Insekten. Solche Wirkstoffe sind in Deutschland beim Anbau von Bio-Blumenkohl auch erlaubt. Man beachte die Schutzausrüstung des Arbeiters.

 

Links:

• ECOVIN: 2016 – Herausforderungen beim Pflanzenschutz im Bioweinbau

BÖLW: Öko-Weinbau und Kaliumphosphonat 

• Nur Bio-Pestizide dürfen Bienen töten!

• Zwei-Klassen-Chemie

Mythenjagd (1): Bio bedeutet ungespritzt

 

Bildnachweis: Screenshot von Cauliflower: How Does it Grow?

Wie geht es weiter mit CRISPR/Cas und Co?

Wie geht es weiter mit CRISPR/Cas und Co?

Der neue Koalitionsvertrag zwischen den Unionsparteien und der SPD ist beschlossen und damit wurden auch für die Landwirtschaft wichtige Weichen gestellt. Viele Formulierungen geben nur eine Ahnung, wohin die Reise gehen soll, und lassen viel Interpretationsspielraum. Das hat Vor- und Nachteile: Einerseits ist es gut, dass man sich nicht konkret festlegt, weil auch in nicht mehr ganz vier Jahren viel passieren kann. Andererseits könnte eine Seite auf eine bestimmte Interpretation pochen, um ihre Ziele durchzusetzen. Dann wird sich vermutlich niemand mehr daran erinnern, dass das Papier notdürftig in Nachtsitzungen zusammen gezimmert worden ist.

Zu den neuen Züchtungsverfahren wie CRISPR/Cas und Co gibt es im Vertrag auch eine kurze Passage (S. 84/85):

“Im Anschluss an die noch ausstehende Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zu den neuen molekularbiologischen Züchtungstechnologien werden wir auf europäischer oder gegebenenfalls nationaler Ebene Regelungen vornehmen, die das Vorsorgeprinzip und die Wahlfreiheit gewährleisten.”

Allein die Wörter “Vorsorgeprinzip” und “Wahlfreiheit” wecken ungute Erinnerungen an die Behandlung der klassischen Gentechnik in der Pflanzenzüchtung durch den Gesetzgeber. Diese ist nämlich inzwischen so scharf reglementiert hinsichtlich der Zulassungshürden, der Haftungsfragen beim Anbau und der Kennzeichnung der Produkte, dass eine konkrete Anwendung hierzulande praktisch ausgeschlossen wird.

Dabei zeichnet sich auf europäischer Ebene eine Vorentscheidung ab in der Frage, wie die neuen Züchtungstechnologien rechtlich einsortiert werden sollen. Mitte Januar wurde der Schlussantrag von EU-Generalanwalt Michal Bobek veröffentlicht. Es geht um die Frage, ob Pflanzensorten, die mit neuen Züchtungstechnologien gezüchtet worden sind, so reguliert werden sollen wie Sorten, die mit klassischer Gentechnik hergestellt worden sind. Bobek sagt (verkürzt): Nein, wenn keine transgenen Anteile in der neuen Sorte sind. Es wird erwartet, dass der Europäische Gerichtshof bei seinem Urteil dieser Einschätzung folgen wird.

Jürgen Robienski und Martin Wasmer vom Centre for Ethics and Law in the Life Sciences der Universität Hannover bestätigen diese Einschätzung in einer aktuellen Veröffentlichung:

“Unserer Analyse gemäß sind durch Mutagenese gewonnene Organismen von allen Regelungen der Richtlinie ausgenommen und fallen auch nicht in den Anwendungsbereich der Legaldefinition des Begriffs des genetisch veränderten Organismus im Sinne der Richtlinie. Der Begriff Mutagenese ist zudem dynamisch auszulegen, nach dessen naturwissenschaftlicher Bedeutung, welche auch gezielte Mutagenese umfasst. Dies bedeutet, dass Produkte gezielter Mutagenese keine GVOs im Sinne der Richtlinie sind.”

Bereits im Jahr 2016 hatte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auch klar Stellung bezogen in dieser Frage:

“Im Ergebnis gilt daher, dass Pflanzen, die durch ODM- und CRISPR-Cas9-Techniken hervorgerufene Punktmutationen aufweisen, keine GVO im Sinne der Richtlinie sind. Denn maßgebend für die Einordnung als GVO ist nicht allein der Einsatz eines gentechnischen Verfahrens, sondern auch das dadurch entstehende Produkt. Dieses muss sich von Pflanzen unterscheiden, die auch durch herkömmliche Züchtungsmethoden entstehen könnten. Bei den hier einschlägigen Punktmutationen ist dies gerade nicht der Fall. Die genetischen Veränderungen könnten auch durch andere Mutagenese-Verfahren entstehen.”

Andere Bundesbehörden weichen von dieser vorherrschenden Meinung ab. So hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) inzwischen zwei Rechtsgutachten vorgelegt, auf deren Basis eine Regulierung der neuen Züchtungstechnologien empfohlen wird. In 2015 kam Professor Dr. Dr. Tade Matthias Spranger, Universität Bonn, im Auftrag des BfN zu dem Schluss, dass die neuen Züchtungsverfahren gar nicht erst als Mutagenese anzusehen seien. In 2017 legte Prof. Spranger nach und argumentierte, dass die Instrumentarien unseres Rechtssystems nicht ausreichen würden, um mögliche Umweltwirkungen der mit neuen Technologien gezüchteten Sorten zu regulieren. Diese Argumentation wurde vom BfN übernommen in einem Hintergrundpapier zum selben Thema:

“Für die Neuen Techniken besteht aus Sicht des Naturschutzes auch in Zukunft
Regelungsbedarf: Notwendig ist eine angemessene, am Vorsorgeprinzip orientierte Risikobewertung und ein Monitoring. Wesentlicher Grund ist das Potential dieser Techniken, Organismen zu erzeugen, die ein Risiko für Mensch, Natur und Umwelt darstellen können. Auch zukünftige technische Entwicklungen im Bereich der Neuen Techniken lassen sich nicht ausreichend genug abschätzen, um eine Vorhersage über mögliche zukünftige Risiken lediglich aufgrund der heute zugrundeliegenden Technologie zu treffen.”

Das BfN sieht die neuen Züchtungstechnologien als besonders riskant an und bemüht das Vorsorgeprinzip. Vor dem Hintergrund, dass die SPD das Umweltministerium behalten wird und damit auch die untergeordneten Behörden, sollten spätestens jetzt in der Pflanzenzucht-Branche und in den Forschungseinrichtungen alle Alarmglocken angehen. Für die mittelständischen Pflanzenzuchtbetriebe ist es essentiell, dass mit CRISPR/Cas und Co gezüchtete Sorten nicht wie Gentechnik reguliert werden müssen. Diese neuen Techniken sind bislang auch für kleinere Unternehmen erschwinglich. Das würde sich schlagartig ändern, wenn diese Sorten den anspruchsvollen Zulassungsprozess der EU durchlaufen müssten.

Von einer Naturschutzbehörde sollte man eigentlich erwarten, dass sie prüft, ob Innovationen auch das Potenzial haben, zum Umwelt- und Naturschutz beizutragen. Statt dessen wird offensichtlich Expertise zur Innovationsverhinderung generiert. Beispiel: In 2009 – das war Jahre vor der Entdeckung von CRISPR/Cas – veröffentlichte das BfN einen Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben “Potenziale der Gentechnik bei Energiepflanzen”. Hier wurde geprüft wird, ob Gentechnik für die Züchtung von Energiepflanzen einen Beitrag leisten kann. Mit den neuen Möglichkeiten der Pflanzenzüchtung steht hier eine Neubewertung an. Auch konnte man bereits mit klassischer Gentechnik Kartoffeln züchten, die aufgrund eines Gens aus einer Wildkartoffel resistent sind gegen Krautfäule. Mit so einer Sorte ließen sich tonnenweise Fungizide einsparen. Wo bleiben die Machbarkeitsstudien von offizieller Seite? Angesichts der Glyphosat-Debatte scheint doch die Pestizidreduktion im Ackerbau derzeit höchste Priorität zu haben.

 

Bildnachweis: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel: “Neue Züchtungstechniken für höhere Rapserträge”

“Es wird immer mehr gespritzt …”

“Es wird immer mehr gespritzt …”

“Es wird immer mehr gespritzt”, ist oft in den Medien zu hören und zu lesen. Heute etwa schreibt die FAZ, dass der Deutsche Bauernverband (DBV) sich den Einsatz von Pestiziden schönrechnen würde:

“Der Deutsche Bauernverband rühmt sich daher eines Erfolgs: „Beim Pflanzenschutz“, so meldete der Verband erstmals wenige Wochen vor Messebeginn, sei „der Einsatz von Herbiziden seit 1988 halbiert“ worden.”

Das sei bestenfalls ein Teil der Geschichte, heißt es in der Zeitung, der Rückgang sei vor allem auf das Verbot des Wirkstoffs Atrazin zurückzuführen, neuere Wirkstoffe kämen mit geringen Aufwandmengen aus. Wurde der Bauernverband hier etwa bei der Schönfärberei erwischt? Nun, das Original-Zitat aus der Pressemitteilung des Bauerverbandes lautet folgendermaßen:

“Beim Pflanzenschutz konnten durch neue Wirkstoffe und Ausbringungstechniken sowie das Schadschwellenprinzip der Einsatz von Herbiziden seit 1988 halbiert, der von Fungiziden um 15 Prozent reduziert werden.”

Dort wird als Ursache für den Rückgang u.a. “neue Wirkstoffe” genannt. Im aktuellen Situationsbericht des DBV werden die abgesetzten Wirkstoffmengen in Bezug zur behandelten Fläche dargestellt:

PSMabsatz1988Hier ist der deutliche Rückgang bei den Herbiziden klar zu erkennen. Dass der Rückgang u.a. auf Änderungen bei den Wirkstoffen zurückgeht, wird auch erwähnt. Also, wo wird hier schön gerechnet?

In dem FAZ-Artikel heißt es weiter:

“Jenseits dieser Sondereffekte brauchen die Bauern seit den Jahren nach der Wiedervereinigung aber: deutlich mehr Herbizide und Fungizide. Zum Beispiel geht das aus den amtlichen Zahlen des Umweltbundesamts für 1994 bis 2014 hervor. In dieser Zeit sei der Absatz zugelassener Pflanzenschutzwirkstoffe in Deutschland von rund 29800 auf 46100 Tonnen gestiegen.”

Schauen wir uns die Zahlen des Umweltbundesamtes (UBA) doch einmal an:

3_abb_pflanzenschutzmittelabsatz_2017-03-21
Quelle: UBA

Anhand der Grafik ist leicht zu erkennen, dass die Steigerung der Absatzzahlen im wesentlichen auf die Zunahme bei der Gruppe der Inerten Gase im Vorratsschutz zurückzuführen ist. Die hier eingesetzten Mittel (CO2, Stickstoff) werden aber nicht auf dem Feld, sondern in geschlossenen Silos angewendet, um Nachernteverluste zu vermeiden. Die Gase haben zugenommen, weil es auch beim Vorratsschutz immer weniger zugelassene chemische Wirkstoffe gibt.

Bereitet man die Daten des UBA einmal in Excel auf, ergibt sich folgendes Bild:

PSMabsatz1994.png

Bei den Wirkstoffgruppen Herbizide und Fungizide schwanken die Mengen sehr stark. Das kann zum einen an den Witterungsbedingungen liegen – so begünstigen milde Winter Pilzerkrankungen wie Gelbrost im Getreide – und zum anderen an der zunehmenden Beliebtheit von pflugloser Bodenbearbeitung. Weil Pflanzenreste auf der Boden-Oberfläche liegen bleiben und sich dort Pilzsporen leichter halten können, wird manchmal eine zusätzliche Fungizidbehandlung notwendig. Die einzige Wirkstoffgruppe, bei der die Absatzmengen eindeutig ansteigen, ist die der Inerten Gase.

Als Datenquelle geben sowohl das UBA als auch der DBV die Statistischen Jahrbücher des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) an. Hätte das UBA einen größeren zeitlichen Rahmen abgebildet, würde der starke Rückgang gegen Ende der 80er Jahre hier auch vorkommen. Aber die Behörde startet mit der Statistik im Jahr 1994, wo die Absatzmengen wieder anziehen.

In einem hat die Zeitung natürlich Recht: Wie stark der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu- oder abnimmt, hängt entscheidend von dem Zeitraum ab, den ich betrachte. Aus genau diesem Grund sind im vergangenen Jahr Meldungen über steigenden Spritzmitteleinsatz als Unstatistik des Monats betitelt worden.

Bei all dem gilt zu beachten, dass wir bis hierhin nur Absatzzahlen betrachtet haben. Das heißt, die Zahlen geben an, wieviel Pflanzenschutzmittelwirkstoffe verkauft worden sind. Da der Landwirt die Präparate eine Weile lagern darf, bedeutet das nicht automatisch, dass all die Mittel, die in einem Jahr gekauft worden sind, auch im selben Jahr zum Einsatz kommen.

Um einen realistischen Einblick in die Pflanzenschutzpraxis hierzulande zu gewinnen, gibt es beim Julius Kühn-Institut (JKI) Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen das Projekt PAPA (PAPA = Panel Pflanzenschutzmittel-Anwendungen). Bei mindestens 100 Erhebungsbetrieben je Kulturart (Ausnahme Hopfen, da sind es 80) werden die jährlichen Pflanzenschutz-Behandlungen erfasst und ausgewertet.  Aufschlussreich ist der ermittelte Behandlungsindex für verschiedene Kulturen, der laut JKI “als quantitatives Maß zur Beschreibung der Intensität der Anwendung von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln” dient:

12_BI_gesamt_bis_2016.jpg
Tabelle: JKI

Nach diesen Zahlen hat sich in den letzten Jahren wenig verändert. Der höhere Index bei Wintergerste und Winterweizen ist auf einen höheren Einsatz von Fungiziden zurückzuführen, wie die Auswertungen für die beiden Kulturen zeigen (größere Darstellung durch Click auf die Tabelle):

Die möglichen Gründe dafür hatte ich bereits weiter oben genannt: Witterung und Änderungen bei der Bodenbearbeitung. An den Indizes ist sehr gut zu erkennen, wie unterschiedlich intensiv die einzelnen Kulturarten behandelt werden. So kommt der in der Öffentlichkeit oft verteufelte Mais mit recht wenig Pflanzenschutz zurecht.