Die Antwort

Die Antwort

Letztlich hatte Dr. Barbara Hendricks also doch ein Einsehen: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wird die Plakatkampagne mit den neuen Bauernregeln nicht fortführen. Dr. Heike Müller, Landwirtin und Vizepräsidentin des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, hatte – wie viele andere auch – an die Ministerin geschrieben. Zu lesen war ihr Offener Brief an Frau Dr. Hendricks auch hier im Blog. Jetzt ist eine Antwort vom Ministerium eingetroffen. Möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden:

“Sehr geehrte Frau Dr. Müller,

haben Sie vielen Dank für Ihre Zuschrift vom 3.Februar 2017 zur Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Mit dieser Kampagne haben wir eine öffentliche Debatte angestoßen, die teilweise sehr kontrovers geführt wurde. Unser Ziel war, den Blick auf Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft zu lenken. Unbestreitbar ist beispielsweise der Rückgang der Artenvielfalt in Regionen intensiver Landwirtschaft oder die Belastung des Grundwassers durch die Überdüngung der Böden. Hier müssen wir besser werden: um die biologische Vielfalt zu erhalten, unsere Böden und Gewässer zu schützen und auch für mehr Tierwohl. Landwirte und Naturschützer können das nur gemeinsam erreichen, dafür müssen wir eng zusammenarbeiten und kooperativ nach Lösungen suchen.

Die von uns bisher nur im Internet und in den sozialen Medien veröffentlichten Motive mit neuen „Bauernregeln“ haben auf unkonventionelle, frische und fröhliche Art auf ein wichtiges Thema aufmerksam gemacht. Wie können wir Landwirtschaft und Umwelt besser zusammenbringen? Dass dies ein Thema ist, das viele Menschen beschäftigt, lässt sich auch daran ablesen, dass sich die „Bauernregeln“ in Windeseile verbreitet haben – ohne dass ein einziges großes Plakat aufgehängt werden zu werden brauchte.

Wir sind weiterhin überzeugt, dass unsere Bauernregeln nicht dazu angetan sind, jemanden zu beleidigen oder in seiner Ehre zu verletzen. Die Ministerin nimmt aber zur Kenntnis und respektiert, dass dies von Vielen ganz anders empfunden wurde und wird. Sie hat öffentlich bedauert, dass solche Empfindungen ausgelöst wurden. Deshalb haben wir entschieden, die Bauernregeln im Rahmen der weiteren Kampagne nicht mehr einzusetzen.

Das Thema ist und bleibt der Bundesumweltministerin aber sehr wichtig. Jetzt geht es darum, die Aufmerksamkeit, die wir im ersten Schritt für dieses wichtige Thema erzeugt haben (auch dank der „Bauerregeln“), für einen konstruktiven Dialog zu nutzen – mit Landwirten, Verbrauchern und Naturschützern. Wir setzen uns auch weiterhin für eine Agrarwende in Deutschland ein: Dazu gehört nicht nur, dass Landwirtschaft sozialer und ökologischer werden muss. Wir wollen auch, dass die Agrarfördermittel aus Brüssel umweltgerechter verteilt werden. Bäuerinnen und Bauern sollen faire Preise bekommen – für ihre Produkte und für Leistungen, die sie im Interesse der Gemeinschaft für den Natur- und Landschaftsschutz erbringen. Wie wir diese Ziele erreichen können, dazu wollen wir einen breiten gesellschaftlichen Dialog anstoßen.

Die Kampagne führen wir aber weiter, denn das Thema ist und bleibt wichtig. Der inhaltliche Kern unserer „Bauernregeln“ wurde bisher auch nicht ernsthaft angezweifelt oder widerlegt. Wir nutzen die bis jetzt erreichte Aufmerksamkeit eines großen Teils der Öffentlichkeit für das Thema und gehen einen nächsten Schritt hin zu unserem Kernanliegen: Wir treten in einen breiten Dialog.

Für weiterführende Informationen möchten wir Sie an dieser Stelle auch gern auf die folgenden Links auf der BMUB-Homepage hinweisen:

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
Ihr Bürgerservice im BMUB

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit
Stresemannstraße 128 – 130
10117 Berlin
E-Mail: buergerservice@bmub.bund.de

www.bmub.bund.de/buergerforum
www.twitter.com/bmub
www.youtube.com/user/Umweltministerium

 

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Mal abgesehen davon, dass es nicht stimmt, dass die Plakate “bisher nur im Internet und in den sozialen Medien” veröffentlicht worden sind (siehe Foto): Ist so ein Serienbrief der Sache angemessen?

Mein Fazit: Nutzt die Möglichkeit, Euch einzubringen und schreibt im Dialogforum Eure Sicht in Sachen zukunftsfähige Landwirtschaft. Die ersten Beiträge sind schon da. Ein Blick lohnt sich!

 

Bildnachweis: Plakat mit neuer Bauernregel, gesichtet am Flughafen Berlin-Tegel von Marcus Mager

Aufruf zum Dialog! Wirklich?

Aufruf zum Dialog! Wirklich?

Täglich gibt es neue Positionierungen in den Medien zu den Bauernregeln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Auch die Ministerin selbst hat inzwischen Stellung genommen in einem Brief an ihren Kollegen Landwirtschaftsminister Christian Schmidt. Trotzdem spalten die Sprüche weiterhin die Gemüter. Dr. Barbara Hendricks erläutert in dem öffentlichen Schreiben ihre Motive:

“In der Tat steht dies im Zusammenhang mit dem Bürger-Beteiligungsverfahren zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik. Ich möchte dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen in unserem Land sich daran beteiligen. Es geht um das System der Agrarförderung und damit um die Neuordnung des größten Ausgabenpostens in der EU. Über den gesamten nächsten Finanzplanungszeitraum wird es um einen deutlich dreistelligen Milliardenbetrag an Steuergeldern gehen. Da ist es wichtig, dies nicht nur als Diskussion innerhalb der Landwirtschaft anzusehen, sondern eine, die letztlich jeden angeht.”

Die Ministerin möchte also darauf aufmerksam machen, dass EU-weit eine Online-Befragung der Bürger zur Agrarpolitik gestartet ist. Bei dieser sogenannten Konsultation kann jeder seine Meinung äußern, wie die EU ihre Agrarförderung in den nächsten Jahren gestalten soll. Dieses Element direkter Demokratie sollten möglichst viele Menschen nutzen – das sehe ich auch so. Nur, wie gut wurde diese Absicht in den Werbemaßnahmen des BMUB umgesetzt?

Ich möchte mal heute einen handwerklichen Blick auf die Plakat-Motive werfen. Schließlich habe ich auch einmal im PR-Bereich gearbeitet. Wie hätte ich eigentlich die Intention der Kampagne, Dialog und Diskussion zu fördern und die Teilnahme an der Konsultation anzuregen, umgesetzt? Doch schauen wir uns erst einmal eins der Plakate an:
plakat_schwein.jpg
Der geschilderte Sachverhalt wurde hier offensichtlich dem Zwang, eine bestimmte Form einhalten zu müssen, untergeordnet. Auf einem Bein steht ein Schwein gar nicht mehr, würde ich sagen, sondern es liegt wohl eher. Was das Thema Tierwohl im Umweltministerium zu suchen hat, bleibt vermutlich ein Rätsel. Eventuell ist das aber auch eine bewusste Kompetenzüberschreitung, um entsprechende Reaktionen zu provozieren. – Hat ja auch geklappt. – In der Konsultation kommt das Thema Tierschutz aber kaum vor. Teilnehmer, die um mehr Tierwohl bemüht sind, können ihre Präferenz nur bei wenigen Fragen unterbringen.

Ob das Motiv Aufmerksamkeit erweckt, wage ich zu bezweifeln. Normalerweise wird mit großen Fotos oder Bildern gearbeitet – Eyecatchern halt. Wenn ein Plakat allein mit Text Aufmerksamkeit erwecken will, muss die Schrift “knallen”, also klar und deutlich ins Auge fallen. Wir erinnern uns an die “Umparken-im-Kopf”-Kampagne von Opel: Schwarze Blockbuchstaben auf gelben Grund, Logo, flotter Spruch – das hat neugierig gemacht. Die Schrift von den Bauernregelplakaten ist schlecht lesbar. Der Kontrast zum Hintergrund könnte klarer sein. Der Retrochic-Stil hat natürlich einen gewissen Charme, aber das war es dann auch. Es gibt noch einen entscheidenden Unterschied zur Offensive des Autoherstellers: Die Opel-Plakate hatten alle ein sogenanntes Response-Element, also eine einfache Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen, umgesetzt durch einen QR-Code sowie einen Hashtag. Die Plakate des BMUB verweisen lediglich auf die Website “bundesumweltministerium.de/bauernregeln“. Wer soll sich diese Buchstabenkolonne merken, geschweige denn eintippen? Das macht doch keiner. Wer die Mühe auf sich nimmt, gelangt zur Kampagnen-Website http://www.neue-bauernregeln.de/. Warum wurde eigentlich nicht dieser einfachere und viel einprägsamere Link auf die Plakate gedruckt?

Zurück zur Ausgangsfrage: Auf den Plakaten stand ja nichts von der EU-Konsultation zur Agrarpolitik, dann wird bestimmt auf der Website dafür geworben werden. Schließlich wollen wir die Menschen ja animieren mitzumachen. Pustekuchen: Wer auf den roten Button “Mehr Infos zum Thema” klickt, gelangt zu einer Seite, auf der bekannte BMUB-Positionen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und zur sogenannten Intensivtierhaltung recycelt werden, kein Hinweis zur Konsultation. Hinter dem Link “Aktuelles” gelangt man schließlich zu einer Nachrichtenübersicht. Dort gibt es einen Nachrichten-Teaser zur Bürgerbefragung mit Datum vom 4. Februar 2017. Klickt man hierauf gelangt man tatsächlich zur Startseite der Konsultation. Das war jetzt sehr mühselig.

Wenn ich wirklich Menschen motivieren will, an einer umfangreichen Onlineumfrage teilzunehmen, noch dazu an einer sehr langen (rund 20 Minuten) und sehr abstrakten, dann muss ich ihnen zumindest den Start erleichtern, diese Umfrage überhaupt im Netz zu finden, zum Beispiel mit einem QR-Code, der direkt zur Startseite der Befragung führt oder meinetwegen zu einer Website des BMUB, die eventuell noch ein paar technische Tipps gibt. Die im Brief der Ministerin getätigten Aussagen zur Intention der neuen Bauernregeln sind somit in höchstem Maße unglaubwürdig.

Ich hätte mich zudem auf positive Botschaften konzentriert wie “Ringelblum’, Klee und Phacelia sind für die wilden Bienen da.” Mit diesem Satz hätte man die Chancen illustrieren können, die die Neugestaltung der EU-Agrarförderung bietet, nämlich Bauern z.B. bei der Anlage von Blühstreifen und -flächen weiterhin zu unterstützen und damit Lebensräume für Tiere zu schaffen. Wenn man gewollt hätte, wäre es möglich gewesen, alle Themenbereiche positiv zu beschreiben. Damit wäre man den Landwirten dann auch nicht auf die Füße getreten. Wenn man gewollt hätte …

Der Hashtag “#Agrarwende” ist von Bündnis 90/Die Grünen als politischer Kampfbegriff etabliert worden. Der Ausdruck ist damit belegt. Er steht für einen von manchen NGOs zum Teil radikal geforderten Systemwechsel. In ihren Social Media Maßnahmen verwenden auch das BMUB und seine Chefin diesen Hashtag. Darum wundert es etwas, wenn die Ministerin schreibt:

“Erst durch die bewusste Fehldeutung, es handele sich um eine Kampagne gegen die gesamte Landwirtschaft, wird doch ein Zungenschlag herbeigeredet, den es in den Aussagen auf den Plakaten gar nicht gibt.”

Die Plakate sind in der Tat wenig aussagekräftig. Ich glaube inzwischen, sie dienen lediglich dem Zweck, im Netz für Gesprächsstoff zu sorgen. Von daher reicht es nicht, nur die Offline-Inhalte anzuschauen, um den Ärger der Bauern zu verstehen. Auf den nebulösen Inhalt der Plakate angesprochen antwortet der Pressesprecher des BMUB auf Twitter:

War der Shitstorm somit von Anfang an einkalkuliert, um die Inhalte von Hendricks Agrarpolitik bekannter zu machen?

Eins hat Frau Dr. Hendricks mit ihrer Kampagne auf jeden Fall geschafft: Viele Landwirte sind durch die Bauernregeln erst auf die Konsultation aufmerksam geworden und sind jetzt hoch motiviert, den Online-Fragebogen auch gewissenhaft auszufüllen.

Die Ministerin hat dieser Tage jedenfalls viel Gelegenheit, ihre Dialogbereitschaft unter Beweis zu stellen. Denn sie dürfte derzeit eine Menge Post bekommen.

Übrigens: Ich habe den Fragebogen zur EU-Konsultation schon ausgefüllt und abgeschickt. Und Du?

Twittern wie …

Twittern wie …

Die neue Kampagne des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zieht auch auf Twitter Kreise. Und das BMUB twittert zurück. Ich werde das jetzt nicht kommentieren, die Texte sprechen für sich:

“Wir diffamieren niemanden”

“Wir diffamieren niemanden”

Die sozialen Netzwerke kochen vor Aufregung: Hunderte von Kommentaren finden sich auf den Facebook-Seiten von Ministerin Dr. Barbara Hendricks und ihrem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) jeweils unter den Einträgen, wo die sogenannten neuen Bauernregeln präsentiert werden.

Die Landwirte fühlen sich durch die gereimten Sprüche verunglimpft und lächerlich gemacht. Das BMUB kann die Aufregung über ihre 1,6 Millionen Euro teure Kampagne gar nicht verstehen und antwortet auf Facebook:

“Liebe Facebook-User, wir freuen uns über die Diskussion und die vielen sachlichen, teils auch kritischen Beiträge zu diesem Thema. Es ist schade, dass es auch unsachliche Äußerungen gibt. Für Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist es ein wichtiges Anliegen: Wir diffamieren niemanden, wir greifen niemanden persönlich an, wir verunglimpfen keinen Berufsstand. Aber wir thematisieren Fehlentwicklungen in Teilen der Landwirtschaft, die niemand ernsthaft bestreiten kann. Lassen Sie uns darüber debattieren, wie wir das ändern können – weil wir eine Landwirtschaft mit Zukunft wollen, in der es der Umwelt, aber auch den Bauern besser geht. Viele Grüße, Team Barbara Hendricks”

Wie kann das sein? Woher kommt diese unterschiedliche Wahrnehmung? Schauen wir uns die Bauernregeln mal an: Ich habe die Sprüche hier aufgelistet, allerdings nicht in der vom Ministerium vorgegebenen Reihenfolge, sondern nach Themengruppen sortiert:

Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.

Gibt’s nur Mais auf weiter Flur, fehlt vom Hamster jede Spur.
Ohne Blumen auf der Wiese geht’s der Biene richtig miese.
Gibt’s nur eine Pflanzenart, wird’s fürs Rebhuhn richtig hart.

Zu viel Dünger auf dem Feld geht erst ins Wasser dann ins Geld.
Zu viel Dünger, das ist Fakt, ist fürs Grundwasser beknackt.
Steh‘n im Stall zu viele Kühe, macht die Gülle mächtig mühe.
Strotzt der Boden vor Nitraten, kann das Wasser arg missraten.

Bleibt Ackergift den Feldern fern, sieht der Artenschutz das gern.
Haut Ackergift die Pflanzen um, bleiben auch die Vögel stumm.

Wenn alles bleibt, so wie es ist, kräht bald kein Hahn mehr auf dem Mist.

Inhaltlich möchte ich darauf an dieser Stelle nicht eingehen, obwohl es dazu eine Menge zu sagen gäbe. Betrachten wir mal nur die Struktur: Alle Sätze beschreiben eine Wenn-Dann-Beziehung. Also: Wenn Zustand A vorliegt, dann auch Zustand B. Im Grunde wird hier in den Sätzen erst einmal keinem Landwirt eine bestimmte Handlung zugeschrieben.

Kein Grund zum Ärger also? Wir machen da mal ein Experiment: Dr. Barbara Hendricks hat Geschichte und Sozialwissenschaften studiert. Der Titel ihrer Doktorarbeit lautet “Die Margarineindustrie am unteren Niederrhein im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert”. Ich mache mir jetzt einen Spaß und dichte eine Wenn-Dann-Beziehung:

Zuviel Gedanken um Margarine, dann gerät man auf die falsche Schiene.

Damit will ich natürlich nur auf unbestreitbare Fehlentwicklungen aufmerksam machen und meine niemanden persönlich. Es liegt mir völlig fern, mich über jemanden lustig zu machen. Oder der hier:

Hat der NABU das BMUB gekapert, es an Objektivität dort hapert.

Wie gesagt: Ich diffamiere niemanden, greife niemanden persönlich an und verunglimpfe keine Behörde. Aber ich thematisiere Fehlentwicklungen in Teilen der Bundesregierung, die niemand ernsthaft bestreiten kann. – Und da soll sich jetzt niemand drüber aufregen?

Richtig Brisanz bekommt die Angelegenheit zudem erst durch die einführenden Worte zur Kampagne. Das BMUB schreibt auf Facebook:

“Wenn wir die Vielfalt unserer Natur auch für kommende Generationen erhalten wollen, müssen wir unsere Landwirtschaft naturverträglicher gestalten!

Mit der Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ setzen wir uns für eine nachhaltigere Landwirtschaft ein. Damit die Landwirtschaft eine Zukunft hat, brauchen wir mehr als neue Bauernregeln – wir brauchen eine #Agrarwende!”

Das ist doch eine Kampfansage, die man in dieser Form nur von Bündnis 90/Die Grünen oder den NGOs kennt. Und für mich stellt sich die Frage, ob die hier umrissene Agrarwende mit all ihren Konsequenzen von der Mehrheit der Bevölkerung wirklich mitgetragen werden würde. Spätestens an dieser Stelle muss einem das Lachen vergehen.

 

Bildnachweis: Bundesregierung/Sandra Steins 

“Wir machen Euch satt!”

“Wir machen Euch satt!”

Am kommenden Samstag wird es in Berlin wieder zwei Demos zum Thema Landwirtschaft geben. Christina Annelies, selbst nicht Landwirtin wohlgemerkt, erklärt auf Facebook, welche Veranstaltung sie empfiehlt:

“Jetzt mache ich mal Reklame für die “Wir machen Euch satt- Kundgebung”!
Ich habe nämlich zahlreiche Gründe, warum ich nicht bei der „Wir haben es satt“-Kundgebung kommenden Samstag in Berlin mitlaufen werde. Warum ich mich nicht den Forderungen der Big Green an eine „neue“ Landwirtschaft anschließen kann und will.

Ich habe es nämlich auch satt. Ich kann den Ruf nach der bäuerlichen Landwirtschaft nicht mehr hören, denn es definiert keiner, was bäuerliche Landwirtschaft eigentlich ist. Wo es anfängt, wo es aufhört. Was oder wen genau die Satten im Land wollen. Jeder hat seine eigene Vorstellung und vertritt sie in voller Lautstärke. Bloß: Mit pauschalen Kampfbegriffen und entsprechendem Aktionismus machen sie höchstens kaputt, was sie erhalten wollen. Es häufen sich die Geschichten von potenziellen Hofnachfolgern, die die Betriebe ihrer Eltern nicht mehr bewirtschaften wollen, unter anderem weil sie die Nase gestrichen voll haben von diesem non-stop Bauernbashing in Politik, Öffentlichkeit und Medien.

Ich bin es satt, dass die, die die Landwirtschaft ökologisieren wollen, es nicht für notwendig erachten, belastbare Konzepte vorzulegen, wie denn eine für alle bezahlbare Lebensmittelversorgung nach der Agrarwende funktionieren soll. Vermutlich können sich die nur wohlhabendere Milieus leisten – unter anderem grüne Stammwähler. (Höfliche) Nachfragen per Facebook bei den Big Green (die Grünen, Greenpeace, BUND etc.) führt ins Nirwana – es herrscht lautes Schweigen. Oder, noch besser, man darf nicht mehr kommentieren (eine Spezialität von Grünen-Politiker).

Ich bin es ferner leid, dass so viele Menschen hierzulande behaupten, die moderne Landwirtschaft mache die Umwelt kaputt. Wo sie sich doch selber alle an die Nase packen müssten. Die Republik wird zubetoniert für die Allgemeinheit, fürs Eigenheim, Arbeiten und bequeme Shoppen auf der Grünen Wiese. Jeden Tag werden 70 Hektar Agrarland aus der Bewirtschaftung genommen und vieles davon versiegelt. Alle profitieren. So wie seit mehr als zwei Jahrzehnten massenmedial verbreitet wird, dass der globale Klimawandel menschengemacht ist und gerade der reiche Westen sowohl Mobilität als auch Stromverschwendung einschränken müsse. Das Gegenteil ist passiert. Aber die Landwirtschaft ist schuld? Es waren übrigens die Grünen, die die Förderung von Biogasanlagen initiiert haben. Und jetzt, wo ihnen die tatsächlichen bzw. vermeintlichen Konsequenzen nicht passen, schieben sie die Verantwortung in Richtung Landwirtschaft ab.

Ich bin es richtig leid, dass so viele nicht zu würdigen wissen, dass wir in dem reichsten Land der Welt leben und es zynisch ist, für gutes Essen auf die Straße zu gehen. Sämtliche Kontrollen der letzten Jahre sagen: Unser Essen ist sauber. So sauber wie vermutlich niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Für jeden ist etwas dabei – für jeden Geldbeutel. Dagegen zu protestieren grenzt doch an Wohlstandsverwahrlosung.

Für endgültig wohlstandsverwahrlost halte ich den Widerstand gegen grüne Gentechnologie. In all den Jahrzehnten konnten null Negativauswirkungen nachgewiesen werden. Diabetiskranke Menschen hierzulande betrachten Insulin gar als einen Segen, und das ist es definitiv. Bloß: Bei der Herstellung von Insulin werden gentechnisch manipulierte Pilzen und Bakterien verwendet. Aber wenn’s um die eigene Gesundheit geht, nicht wahr? Bei Lebensmitteln scheinen wissenschaftliche Erkenntnisse nicht zu tangieren – vermutlich weil keiner die Auswirkungen ausbaden braucht. Was ist das Resultat eines vagen Unwohlseins des einflussreichen, satten Westens gegenüber den Ländern der 3. Welt? Wertvolle Lebensmittel wie der Goldene Reis werden flächendeckend NICHT eingesetzt und Millionen von Kindern NICHT vor dem sicheren Erblinden und dem Tod bewahrt.

Ich bin es satt, dass die Landwirte pauschal für Antibiotikaresistenzen verantwortlich gemacht werden. Wo doch die Humanmedizin das mit Abstand größere Sorgenkind ist. Resultat: Die Landwirte reduzieren Jahr für Jahr – wie sieht es in der Humanmedizin aus? Ganz schwierig. Bloß löst man so Probleme?

Ich bin es satt, dass sich Deutschlands Landwirte Jahr um Jahr um mehr Tierwohl in den Ställen bemühen und dafür höchstens einen Tritt in den Hintern bekommen.

Ich bin das unwissenschaftliche, undifferenzierte Pestizidbashing leid. Dass mit Emotionen statt mit Fakten hantiert wird. Dass mit zweierlei Maß gemessen wird, indem der Einsatz von Pestiziden im Ökolandbau unter den Tisch fällt.
Es wird nur noch draufgehauen. Kaum einer erzeugt noch Lebensmittel und hat eine Ahnung, wie man es anstellt. Die Meckerer machen niemanden satt, aber verurteilen pauschal diejenigen, die es jeden Tag tun.

Fangen Sie alle damit erst mal an! Beweisen Sie, dass Sie es besser können. Bevor Sie die Profis jeden Tag aufs Neue fertig machen!

Ich ziehe daher ganz klar diese Veranstaltung vor: Wir machen Euch satt, 21. Januar 2017, 09:00 Uhr, Washingtonplatz (am Hauptbahnhof), Berlin.”

Postfaktischer Adventskalender, Teil 24: Frohe Weihnachten!

Postfaktischer Adventskalender, Teil 24: Frohe Weihnachten!

Die Welt ist unübersichtlich und kompliziert geworden. Die zur Verfügung stehenden Informationen sind nicht zu überblicken. Journalisten und Politikern wird Misstrauen entgegengebracht. Es mangelt an Orientierung. “Fake News”, “Hatespeech”, “Big Data”, “Filterblase”, “Echokammer” – was ist heute noch echt, was authentisch und was vor allem vertrauenswürdig?

Im Grunde ist Postfaktizität kein neues Phänomen und hat seinen Ursprung auch nicht in neuen Technologien wie dem Internet, sondern in der Natur des Menschen: Bilder, die Emotionen wecken, und griffige einfache Botschaften bekommen leichter Aufmerksamkeit als langatmig erklärte Fakten. Es ist daher auch nicht richtig, den Menschen zum Vorwurf zu machen, eher auf Emotionen zu reagieren als auf Tatsachen – wir ticken halt so. Trotzdem sollten wir dem Spektakel nicht tatenlos zusehen.

Die Wiege der Werte, auf die wir heute so stolz sind – Menschenrechte, Demokratie, Gleichberechtigung, Toleranz -, wird im Zeitalter der Aufklärung datiert. Es gibt eine berühmte Bestimmung des Begriffs “Aufklärung” und die stammt von Immanuel Kant:

“Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.”

Die Ursachen dieser Unmündigkeit sieht Kant in Bequemlichkeit und Furcht. Nicht selbst denken zu müssen, ist bequem. Und diejenigen, die einem das Denken abnehmen, versuchen geschickt, es bei diesem Zustand zu belassen, indem sie ihrem Schützling Angst davor machen, allein zu gehen. Dass ein einzelner sich aus der Unmündigkeit herausarbeitet, hält Kant daher für weniger wahrscheinlich, als dass dies einem “Publikum” gelänge:

“Daß aber ein Publikum sich selbst aufkläre, ist eher möglich; ja es ist, wenn man ihm nur Freiheit läßt, beinahe unausbleiblich.”

Freiheit ist die Voraussetzung der Aufklärung. Kant führt aus:

“Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch zu machen. Nun höre ich aber von allen Seiten rufen: räsonniert nicht! Der Offizier sagt: räsonniert nicht, sondern exerziert! Der Finanzrat: räsonniert nicht, sondern bezahlt! Der Geistliche: räsonniert nicht, sondern glaubt! (Nur ein einziger Herr in der Welt sagt: räsonniert, so viel ihr wollt, und worüber ihr wollt; aber gehorcht!) Hier ist überall Einschränkung der Freiheit. Welche Einschränkung aber ist der Aufklärung hinderlich? welche nicht, sondern ihr wohl gar beförderlich? – Ich antworte: der öffentliche Gebrauch seiner Vernunft muß jederzeit frei sein, und der allein kann Aufklärung unter Menschen zustande bringen; der Privatgebrauch derselben aber darf öfters sehr enge eingeschränkt sein, ohne doch darum den Fortschritt der Aufklärung sonderlich zu hindern.”

Vor diesem Hintergrund sollten bei uns alle Alarmglocken angehen angesichts aktueller politischer Diskussionen, eine staatliche Stelle zur Verhinderung von “Fake-News” o.ä. einzurichten. Wer bitteschön will denn entscheiden, nach welchen Kriterien etwas als “Fake” gilt und etwas anderes nicht. Die Freiheit der Meinungsäußerung ist nicht verhandelbar. Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung sind auch heute bereits strafrechtlich zu belangen.

Es ist nicht hilfreich, einfach den sozialen Netzwerken den Schwarzen Peter zuzuschieben. Nicht die Medien sind das Problem, sondern die Botschaften. Und wenn Journalisten sich über die Social Networks beschweren und deren vermeintlich minderwertige Inhalte, diskreditieren sie deren Nutzer, die gleichzeitig aber auch ihr eigenes Publikum sind. Diese Publikumsbeschimpfung führt zu Trotzreaktionen. Das Brexit-Referendum sowie die US-Wahl sind Warnschüsse gewesen.

Der britische Historiker Timothy Garton Ash hat den Slogan der Brexit-Befürworter “Take back control” als “Trumpkitsch europäischer Machart” bezeichnet. Floskeln wie “Obergrenze” oder “Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr” sind m.E auch so ein Trumpkitsch. Es gibt keine einfachen Antworten auf komplexe Probleme, so verführerisch das auch ist. Vielleicht sollten wir uns auch mal trauen unentschieden zu sein, uns nicht festzulegen, es aushalten, dass es eventuell mehr als eine Wahrheit gibt. Aus unterschiedlichen Perspektiven mögen die Dinge auch unterschiedlich aussehen. Wenn mir jemand die Welt in scharfgezeichneten Schwarz-Weiß-Szenarien ausmalt, gilt es hellhörig zu werden und die Grauzonen zu suchen. Die Welt ist nicht schwarz-weiß, sondern mindestens grau, und wenn wir alle wollen, vielleicht sogar bunt. Oder mit Timothy Garton Ash:

“Wir werden uns niemals alle einig sein, und das wäre auch nicht gut. Doch wir müssen uns darum bemühen, Bedingungen zu schaffen, unter denen wir uns darüber einig sind, wie wir uneinig sind.”

Das Internet im allgemeinen und die sozialen Medien im speziellen haben aus meiner Sicht einen großen Vorteil: Die Zugänglichkeit von Informationen hat sich massiv verbessert – eigentlich gute Voraussetzungen für die Selbstaufklärung des Publikums. Auch internationale Kontakte werden über die Sozialen Medien erleichtert. Und: Die Journalisten haben ihre Gate-Keeper-Funktion eingebüßt. Dadurch kommt Bewegung in Debatten. Und das ist gut so.

Weihnachten findet jedes Jahr zur Zeit der Wintersonnenwende statt. Es wird ab jetzt also wieder heller. Für die Epoche der Aufklärung gibt es im Englischen das schöne Wort “Enlightenment”. Im diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

 

Links:

• Fake News: Politischer Aktionismus schafft ein “Zensurmonster”

• Destabilisierende falsche Meinung – bitte was?!

• Timothy Garton Ash über Redefreiheit: “Wir sollten uns ein dickeres Fell zulegen”

• Der große Kampf um die globale Redefreiheit

 

Postfaktischer Adventskalender, Teil 23: Die Schweigespirale

Postfaktischer Adventskalender, Teil 23: Die Schweigespirale

Warum haben postfaktische Behauptungen in der öffentlichen Diskussion überhaupt eine Chance, warum setzen sie sich manchmal sogar durch? Es gibt einen klassischen medienwissenschaftlichen Begriff, der helfen kann dieses Phänomen zu beschreiben: der Begriff der Schweigespirale.

Im Jahr 1980 veröffentliche die Kommunikationsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann das Buch “Die Schweigespirale. Öffentliche Meinung und soziale Haut”. Die dort formulierte Theorie der Gründerin des Instituts für Demoskopie in Allensbach fand internationale Beachtung. Das Buch wurde in zwei Dutzend Sprachen übersetzt.

Die Grundaussagen lassen sich wie folgt skizzieren:

• Der Mensch als soziales Wesen passt sich mehr oder weniger bewusst einer Mehrheitsmeinung an und erhebt selten Widerspruch
• Menschen verhalten sich so, weil sie Angst vor Sanktion und Isolation haben
• Was die vermeintliche Mehrheitsmeinung ist, wird vor allem über die Medien wahrgenommen
• Welche Meinung als Mehrheitsmeinung fungiert, hängt u.a. von der „Lautstärke“ der Akteure ab
• Medien verstärken den Effekt, indem sie wiederholend („kumulativ“) und übereinstimmend (“konsonant”) berichten
• Schweigespiralen entwickeln sich vor allem bei kontrovers diskutierten Themen

Diejenigen, die lauter sind im öffentlichen Diskurs, die die Klaviatur des Medien-Business beherrschen, Nachrichten liefern, die die Zeitung oder das TV-Magazin für die Reichweite brauchen, die setzen ihre Themen und ihre Deutung durch.

Das Grundprinzip der Schweigespirale lässt sich leicht am Märchen “Des Kaisers neue Kleider” beschreiben: Als der Herrscher am Ende nackt seine vermeintlich prunkvolle Kleidung präsentiert, traut sich nur ein Kind die Wahrheit auszusprechen. Alle – fertig sozialisierten – Erwachsenen spielen das Spiel – heute würde man sagen “Narrativ” – mit, und zwar aus Angst vor negativen Konsequenzen.

Die Grüne Gentechnik ist aus meiner Sicht definitiv ein Opfer der Schweigespirale: NGOs wie Greenpeace habe jahrelang konzertiert Stimmung gemacht gegen die neue Technologie. Es wurde massiv mit Bildern gearbeitet: in Schutzanzügen gekleidet Felder befreit, Grimassen gezeichnet, Obst und Gemüse mit möglichst künstlich aussehenden Spritzen traktiert, Gefahrensymbole zweckentfremdet.

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Die andere Seite – die Wissenschaftler – sind nicht gewohnt, Öffentlichkeitsarbeit für ihre Themen zu betreiben. Ihre Argumente erreichen die Menschen nicht. Der Wissenschaftsredakteur Johannes Kaufmann bekam jetzt auf eine Interview-Anfrage die folgende Antwort eines renommierten Gentechnik-Forschers:

„Muss ich mir so etwas noch einmal antun? (…) wenn man es im aktiven Dienst wiederholt erfahren musste, wie Verleumdung geht?“

Es ist also auch heute noch möglich, in unserem freien Land mundtot gemacht zu werden. Auch die Forschungsfreiheit wird eingeschränkt, und zwar durch kruden Vandalismus: Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben hat deswegen seine Freilandversuche in die Schweiz verlegt.

Die NGOs genießen bei den Journalisten nach wie vor eine hohe Glaubwürdigkeit und vermutlich auch Sympathie, obwohl da längst keine Vollblut-Aktivisten mehr auf der anderen Seite des Schreibtischs sitzen, sondern PR- und Marketing-Profis.

Wissenschafts-PR steckt noch in den Kinderschuhen und sie hat ein grundsätzliches Problem: Akademische Fragestellungen sind häufig nicht kompatibel mit den Bedürfnissen der Öffentlichkeit. Oder andersherum: Medien und NGOs haben ein gemeinsames Ziel: Aufmerksamkeit. Wissenschaft braucht keine Aufmerksamkeit, sie muss überzeugen, und zwar andere Wissenschaftler, Förderausschüsse und ggf. Drittmittelgeber. Die Regeln, nach denen hier gespielt wird, sind andere als in den Massenmedien.

Gleichwohl genießen Wissenschaftler bei den Menschen eine hohe Glaubwürdigkeit. Wenn ein Nobelpreisträger sich äußert, findet das manchmal auch außerhalb der Wissens-Ressorts Gehör. Um so trauriger, dass der Appell von inzwischen mehr als 120 Nobelpreisträgern, Grüne Gentechnik nicht weiter zu blockieren, in der deutschsprachigen Presse so verpufft ist. Es liegt auch ein bisschen an uns, ob wir die einfach durchkommen lassen, die lauter schreien.

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Quelle: Facebook

 

 

Bildnachweis: http://www.wallpapersshock.com