Notiz zum Thema “Vermeintliche Krebsgefahr durch Glyphosat”


Jetzt aufgrund der neuen Einordnung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO ein Verbot von Glyphosat zu fordern, ist unsinnig. Die IARC listet zum Beispiel in der höchsten Kategorie als (definitiv) krebserregend: alkoholische Getränke, Abgase von Diesel-Motoren, Emissionen von Kohleöfen, die im Haus betrieben werden, bestimmte Östrogen-betonte Wechseljahres-Therapien, Sonneneinstrahlung, Holzstaub, Tabak und Tabakrauch, Sonnenbänke, Ruß, nach chinesischer Art gesalzenen Fisch. Bevor wir die zweithöchste Kategorie angehen, sollten wir doch erst einmal die nach IARC gefährlichsten Stoffe aus unserer Umwelt verbannen, oder? Nur zu!

Glyphosat gilt nach internationalen toxikologischen Standards (LD 50 Ratte) als weniger giftig als Kochsalz. Konzentrierte Kochsalzlösung würde ich auch nicht trinken. Würde Glyphosat verboten, müssten die Landwirte auf giftigere Substanzen zurückgreifen. Das darf nicht sein!

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