Als Reaktion auf meine letzten Artikel über Glyphosat erreichte mich die Rückmeldung, dass diese ganzen Abkürzungen und Namen doch etwas verwirrend seien. Bernhard Barkmann und ich haben uns daher abseits der Agritechnica getroffen und versucht, mal Licht ins Dunkel zu bringen. Hier ist das Ergebnis:

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14 thoughts on “Glyphosat – ausbuchstabiert

  1. frau günther, nehmen sie bitte aus ihrer selbstbeschreibung studiert und ausgebildet heraus. das entspricht zwar ihrem narzissmus aber nicht dem geistigen müll, den sie von sich geben. ich bin durch zufall über meinen mozilla auf sie gestossen und jetzt so abgestossen, dass der würgereiz anhält. die demeterwirtschaft zeigt deutlich wie es geht aber wenn man auf kohle aus ist, dreht man schwachsinnige videos, wie sie. glyphosat ist ein TOTALHERBIZIT, also alles andere als umweltfreundlich. seid ihr bauern so dämlich oder tut ihr nur so?! wenn die kleinsten nichts mehr zum futtern haben, dreht sich die spirale aufwärtsbis zum zu uns, dem endverbraucher. das hätten sie im fach hausverstand lernen können, waren aber scheinbar immun gegen bildung. wenn nichts mehr da ist zum bestäuben, wer machts dann? steigen sie auf die leitern und pinseln? ich finde es gut, dass es das internet gibt, denn es zeigt deutlichst die dummheit der menschheit, selbst der “studierten”. sagen sie einfach ihren kindern und enkeln, wie sehr sie sie hassen, denn glyphosat bringt sie schleichend um, egal, wie sie es ins lächerliche ziehen. ich hoffe inständig, dass es strafbar wird, die menschen zu verdummen und dann haben sie ein problem.

    1. Ein Totalherbizid ist alles andere als umweltfreundlich?

      Darf ich mal ein paar Leitplanken in Ihrem Kopf (der offensichtlich auch noch die grundlegenden Groß- und Kleinschreibungsregeln der deutschen Sprache vergessen hat) gerade rücken? Der Einsatz eines Totalherbizids verfolgt zwei Haupt-Ziele:
      1. Alle Pflanzen auf der behandelten Fläche abzutöten (Nomen est omen – Totalherbizid)
      2. Möglichst nichts anderes zu gefährden oder gar zu beinträchtigen, d. h. weder Insekten noch die nachfolgenden, auf der Fläche ausgesäten Pflanzen.

      Beide Ziele erreicht der Wirkstoff Glyphosat auf wunderbare Weise.

      Glyphosat wird selektiv über grüne Pflanzenteile aufgenommen und blockiert ein Enzym, das nur Pflanzen besitzen. Nicht aufgenommener Wirkstoff wird mit einer Halbwertszeit von 2 Wochen von Bodenbakterien letztlich zu CO2, Phosphat und Ammonium verstoffwechselt. Glyphosat ist mit einer LD50 (oral, Ratte) von 5.600mg/kg sogar noch weniger toxisch als Backpulver (4.220mg/kg) oder Kochsalz (3.000mg/kg). Für Bienen bspw. stellt Glyphosat (beim Vergleich mit den üblichen Ausbringungsraten) nur ein geringes Schadensrisiko dar.

      Wenn sie über diese Fakten hinaus noch dringend einen Glaubenskrieg anfangen wollen (und genau so liest sich ihr Ausbruch aufgrund des hoch-aggressiven Duktus), sollten Sie dies auf Seiten muslimisch- oder christlich-fundamentalistischer Ausprägung versuchen – die sind dafür eher zu haben 🙂

    2. Sehr geehrter Herr Weber,
      ich bin zufällig auf Ihren Kommentar zum Video von Frau Günther gestoßen und ich muss sagen, ich war schockiert. Schockiert darüber wie Sie ohne jedes Sachargument Frau Günther und den gesamten Bauerstand verleumden und beleidigen. Da Sie anderen Menschen Verstand und Bildung absprechen, scheinen Sie sich selber ja für verständig und gebildet zu halten, in Ihrem Beitrag kann ich diese Bildung und Verständigkeit leider nicht ausmachen. Sie behaupten, dass wir unsere Kinder und Enkel hassen würden, weil wir Pflanzenschutzmittel einsetzen? Das Gegenteil ist der Fall, als es noch keine Pflanzschutz- und mineralischen Düngemittel gab, sind die Menschen verhungert. 1870 starben von 1000 geborenen Kindern noch 250. Heute sterben von 1000 geborenen Kindern nur noch 5. Das ist ein Rückgang um 98%. Dieser Rückgang ist nicht zuletzt der ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu verdanken. Die Lebenserwartung in Deutschland steigt immer weiter an. 1950 lag die Lebenserwartung bei den Männern bei 64,6 Jahren und bei den Frauen bei 68,5 Jahren. Kinder die im Jahr 2015 geboren wurden, haben eine Lebenserwartung bei den Jungen von 78,4 Jahren und bei den Mädchen von 83,4 Jahren. Wie passen diese Zahlen zu Ihren Aussagen? Ich habe mich intensiv mit dem Thema Glyphosat befasst, darüber viele Studien und Bewertungen gelesen, schließlich setze ich dieses Mittel selber ein und ich habe kein Interesse daran mich selber zu vergiften. Von einer schleichenden Vergiftung habe ich in keiner seriösen Studie gelesen. Da Sie ja offensichtlich über andere Informationen verfügen, wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir offenlegen könnten, woher diese Studien stammen und wo ich sie nachlasen kann. Möglicherweise fehlt mir der nötige Intellekt, da das Fach „Hausverstand“ an den Schulen die ich besucht habe nicht explizit unterrichtet wurde, aber ich würde mein Möglichstes tun, um diese Ausführung zu verstehen.

    3. Selbstverständlich, Herr Weber, sind wir Bauern alle so dumm, wie Sie es erwarten! Wir haben weder einen Berufsabschluss noch ein Abitur oder ein Studium oder sogar eine Promotion! Wir sind weder der deutschen Sprache noch des logischen Denkens mächtig und wir können eine Kausalität nicht von einer Korrelation unterscheiden.
      Wir sind alle so blöd, dass wir ohne Ansehen der Person alle Menschen füttern, egal, ob Normalesser, Veganer, Vegetarier, Bauernhasser wie Sie oder Bauernfreunde oder die ganz vielen Facetten dazwischen!

  2. Herr Weber, haben Sie es schon mal mit Naturwissenschaften versucht? Ich empfehle für den Anfang ein Biologiebuch über Pflanzenbiologie und ein Chemiebuch. Ach, und wenn wir schon beim Bücher kaufen sind, dann packen Sie doch gleich noch einen Duden in den Einkausfkorb.

    1. Sandra, das ist eine erbärmliche Antwort. Haben Sie kein Sachargument? Dann sollten Sie nich so einen Unsinn verbreiten.

      1. Was ist daran erbärmlich? Sich mit Naturwissenschaft zu beschäftigen, speziell mit Pflanzenbiologie und Chemie, ist der beste Ansatz, bevor man sich zu Herbiziden äußert. Und ein Hinweis auf den Duden kann bei dieser unleserlichen Schreibweise Stefan Webers auch nicht schaden.

  3. Sandra, bitte um Entschuldigung, hatte den Beitrag falsch verstanden. Hatte den sinnfreien, beleidigenden Beitrag von Stefan Weber da vermischt. Tatsächlich hat er ja bestätigt, dass er von Glyphosat und dem Einsatz in Deutschland keine Ahnung hat.

    1. Hallo Herr Weber, als Biobäuerin muss ich Sie leider enttäuschen, denn auch im Ökolandbau ist Schädlingen aller Art nicht immer nur mit ackerbaulichen Methoden zB. entsprechendem Fruchtwechsel…… bei zu kommen. Auch wir Biobauern haben – zum Glück – für den Ökolandbau zugelassene Pflanzenschutzmittel zur Verfügung ( diese sind übrigens auch mit genauen Ausbringungshinweisen versehen, da sie größtensteils zB für Bestäuerinsekten und / oder Fischnährtiere gefährlich sind) . Ohne diese gäbe zB. keinen Biowein, keine Bioäpfel und auch keine Biokartoffeln.
      Genau wie die konventionellen Kollegen versucht auch der Biobauer darauf zu verzichten und zu minimieren wo immer es geht. Deshalb , Herr Weber…. informieren Sie sich vor Ort, auch der Demeterbauer Ihres Vertrauen gibt Ihnen darüber bestimmt gerne Auskunft. Vielleicht sollten Sie auch mal Ihre Wortwahl überdenken, das kommt ganz schön aggressiv rüber ….puhhhh !
      Auf ein gutes Miteinander, schöne Grüße aus dem Allgäu

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